Altersgruppen, die wir begleiten
Kinder 0 - 6 Jahre
Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren trauern anders. Sie verstehen Tod und Verlust noch nicht in seiner Endgültigkeit – sie begreifen in Bildern, im Spiel, im Wiederholen. Deshalb brauchen sie eine besonders achtsame und altersgerechte Begleitung.
Wir unterstützen die Kleinsten individuell – entweder im vertrauten häuslichen Umfeld oder in unseren Räumen.
Für diese Altersgruppe bieten wir bewusst keine festen Kindergruppen an. Stattdessen gibt es einmal im Monat den „Kleine Pfoten Treff“ – ein Ort zum Ankommen und Wachsen.
Während die Kinder spielen, basteln, träumen und sich – ganz freiwillig – behutsam einzelnen Aspekten ihrer Trauer widmen, stärken wir die Eltern. Sie erhalten praktisches Handwerkszeug, Impulse und kleine Workshops, um ihre Kinder im Alltag sicher begleiten zu können.
Denn in diesem Alter geschieht Trauerbegleitung vor allem dort, wo Bindung ist: zu Hause, im Alltag, im Miteinander.
Kinder 7 - 12 Jahre
Der Verlust von Mama oder Papa verändert alles. Plötzlich fühlt sich die Welt anders an. Die Sehnsucht ist groß, manchmal kaum auszuhalten. Vielleicht hast du das Gefühl, niemand versteht wirklich, wie es dir geht.
Bei uns begegnen sich Kinder, die Ähnliches erlebt haben. Hier musst du nichts erklären – du darfst einfach da sein.
In unseren Gruppen findest du Raum für alles, was in dir ist: Beim Malen, Geschichten hören oder beim Reisen in Fantasiewelten darfst du lachen und weinen, reden oder schweigen, dich erinnern oder einfach mal abschalten.
Du darfst deinen Schmerz zeigen. Deine Angst. Deine Wut. Deine Verzweiflung.
Und du bestimmst selbst, was du teilen möchtest und wie weit du gehen willst.
Wir begleiten dich achtsam und stärken dich dabei, mit deiner Trauer deinen eigenen Weg zu finden.
Jugendliche 13 - 21 Jahre
Manchmal fühlt es sich an, als gäbe es keinen festen Boden mehr. Die Welt steht still – oder dreht sich einfach weiter, obwohl deine eigene stehen geblieben ist. Der Schmerz und die Sehnsucht sind groß. Vielleicht größer, als du zeigen willst. Vielleicht hast du das Gefühl, niemand versteht wirklich, was in dir vorgeht.
Bei uns begegnest du Jugendlichen, die Ähnliches erlebt haben. Du musst dich nicht erklären. Du wirst verstanden.
In der Gruppe schaffen wir Raum für alles, was da ist: Beim kreativen Arbeiten, im Gespräch, oder Stille. Wir lachen und weinen, erinnern und reflektieren, finden Worte – oder lassen sie bewusst weg.
Hier darfst du deinen Schmerz zulassen. Deine Angst. Deine Wut. Deine Verzweiflung.
Du entscheidest selbst, was du teilen möchtest, wie weit du gehen willst und wo deine Grenzen sind.
Wir begleiten dich respektvoll und auf Augenhöhe – damit du deinen eigenen Weg findest, mit dem Verlust zu leben, ohne dich selbst dabei zu verlieren.
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